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"Deborah
Tucker - Stadt der Hände"
Produktion:
WDR 1999
Länge: 70 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Tonmeister/Sound Designer Joerg Gruensfelder
Komposition: U-Bahnkontrolleure in tiefgefrorenen Frauenkleidern
Übersetzung: Burkhard Schmid
Ein kleiner neuseeländischer Gebrauchtwagenmarkt schreibt
im September 1991 einen Ausdauerwettbewerb aus. Die Beteiligten
werden aufgefordert, ihre Hände auf ein gebrauchtes Auto zu
legen. Derjenige, der diese Übung ohne Unterbrechung als letzter
beendet, gewinnt das Auto. "Was die Organisatoren nicht voraussahen:
Die Veranstaltung dauerte länger als fünf Tage. Die 93 Wettbewerber
wurden zu inhumanen physischen und psychischen Leistungen
getrieben. Als die Medienmaschine Wind davon bekam, erntete
der Gebrauchtwagenmarkt wider Erwarten eine Publicity im ungefähren
Wert von einer halben Million Dollar." Eine bunt zusammengewürfelte
und vielleicht sogar repräsentative Gruppe von Menschen im
Kampf um das goldene Kalb - das Auto - , die Ikone unserer
westlichen Zivilisation. Die neuseeländischen Autoren benutzten
für ihr Stück Interviews, die sie während und kurz nach dieser
Veranstaltung führten. Nicht nur die Härte der wirklichen
Auseinandersetzung spiegelt sich im Hörspiel, das Persönliche,
auch die naheliegendste Platitüde und das Allgemeine, bis
hin zur Schicksalhaftigkeit, werden in dieser Farce lustvoll
durcheinandergewirbelt.
Gisbert Baltes, Matthias Ruschke, Walter Renneisen, Thomas
Lang, Wiltrud Fischer, Justus Fritzsche, Philipp Schepmann,
u.a .
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